Verbandsliga - Heimspieltag
Unsere kleine Turnhalle an der Grundschule war am 15. November bis auf den letzten Platz gefüllt. Wer die Halle kennt, weiß: groß ist anders. Genau deshalb war die Atmosphäre so intensiv. Jede Aktion war nah, jede Rally fühlte sich unmittelbarer an, und die Zuschauer auf beiden Seiten haben die Begegnungen mit Leidenschaft begleitet.
Im ersten Spiel gegen die SSV Weimar II entwickelte sich ein wechselhaftes Duell, das uns in den Tiebreak führte. Die Mannschaft hielt die Nerven, setzte sich im entscheidenden Satz klar durch und holte den verdienten 3:2-Erfolg (22:25, 25:15, 25:19, 21:25, 15:3). Besonders stark: die Phasen, in denen wir das Tempo diktiert und Weimar gezwungen haben, hinterherzulaufen.
Spiel zwei gegen die BSG Eintracht Sömmerda war ein typischer Verbandsliga-Kampf. Beide Teams wechselten sich mit Satzgewinnen ab, aber im Tiebreak fehlten am Ende wenige Punkte. Die engen Ballwechsel zeigten trotzdem, wie stabil unsere Mannschaft mittlerweile agiert. Das 2:3 (25:23, 18:25, 25:16, 14:25, 18:20) tut sportlich natürlich weh, zeigt aber auch, dass wir in dieser Liga auf Augenhöhe mitspielen.
Unterm Strich war es ein energetischer Heimspieltag, getragen von einem starken Publikum, das uns in den wichtigen Momenten zusätzlich gepusht hat. Die Mannschaft beweist, dass sie in der Verbandsliga angekommen ist – spielerisch, taktisch und mental.
Weiter geht’s am 20. November in Jena. Dort treffen wir auf Gastgeber SV Jena und anschließend auf Apolda.